Andalusien Rundreise: Cádiz, Sevilla, Córdoba & FC Sevilla

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Andalusien Rundreise: Cádiz, Sevilla, Córdoba & FC Sevilla

Sieben Tage Sonne im Februar, historische Altstädte, maurische Bauwerke und ein Abend voller Fußballleidenschaft: Andalusien überraschte uns mit einer Vielfalt, die wir so nicht erwartet hatten. Zwischen Cádiz, Sevilla und Córdoba erlebten wir eine Reise, die Kultur, Genuss und Groundhopping perfekt miteinander verband.


Warum wir nach Andalusien gereist sind

Logo des FC Sevilla am Estadio Ramón Sánchez Pizjuán
Eigentlich führte uns vor allem ein Grund nach Andalusien: der FC Sevilla.

Manchmal entstehen Reisen nicht durch monatelange Planung, sondern durch einen Blick auf das Urlaubskonto. So war es auch bei dieser Andalusien-Reise. Wir hatten noch einige Resturlaubstage aus dem Vorjahr übrig und wollten dem deutschen Winter für eine Woche entfliehen.

Natürlich reizten uns die historischen Städte Andalusiens schon lange. Der eigentliche Auslöser für die Reise war aber ein anderer: Fußball. Als Groundhopper stand ein Besuch beim FC Sevilla schon länger auf unserer Wunschliste.

Also buchten wir Flüge von Köln nach Jerez de la Frontera, reservierten einen Mietwagen und suchten uns mit der Costa de la Luz einen Ausgangspunkt für mehrere Tagesausflüge.

Der Plan klang einfach: Cádiz, Sevilla, Córdoba und noch einige weitere Orte entdecken. Am Ende kam vieles anders als gedacht.


Anreise nach Andalusien

Nach der Landung in Jerez de la Frontera übernahmen wir unseren Mietwagen. Diesmal wurde es ein Seat-Kombi, der uns die gesamte Woche zuverlässig durch Andalusien begleiten sollte.

Bei unseren Reisen haben wir die Aufgaben übrigens klar verteilt: Ich sitze grundsätzlich am Steuer, während mein persönlicher Beifahrer Navigation, Musik und die wichtige Snackversorgung unterwegs übernimmt.

Dieses System funktioniert inzwischen so gut, dass wir darüber gar nicht mehr nachdenken müssen.

❤ Während andere noch darüber diskutieren, wer fahren muss, sind bei uns die Rollen seit Jahren fest vergeben. Einer fährt. Einer navigiert. Und einer sorgt dafür, dass immer etwas zu trinken und ein Snack griffbereit sind.


Unsere Unterkunft an der Costa de la Luz

Hipotels Playa La Barrosa direkt am Strand der Costa de la Luz in Andalusien
Das Hipotels Playa La Barrosa liegt direkt am kilometerlangen Sandstrand der Costa de la Luz.

Als Basis für unsere Standortrundreise entschieden wir uns für das Hipotels Playa La Barrosa.

Rückblickend war das eine hervorragende Wahl. Das Hotel liegt direkt am kilometerlangen Playa de la Barrosa und bot genau die Mischung aus Erholung und guter Ausgangslage, die wir für unsere Ausflüge nach Cádiz, Sevilla und Córdoba gesucht hatten.

Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Lage direkt am Strand. Während in Deutschland Ende Februar noch Winter herrschte, konnten wir hier stundenlang in der Sonne sitzen und auf den Atlantik schauen. Nach unseren Stadterkundungen war genau das der perfekte Ausgleich.

Allein dafür hätte sich die Reise schon gelohnt.

👉 Wer Andalusien per Mietwagen erkunden möchte, findet an der Costa de la Luz oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als direkt in Sevilla.



Cádiz: Andalusien ganz entspannt erleben

Störche in Cádiz
Die Störche gehörten zu den kleinen Entdeckungen, die uns in Cádiz in Erinnerung geblieben sind.

Unser erster Ausflug führte uns nach Cádiz, eine der ältesten Städte Europas.

Bereits nach wenigen Minuten fiel uns auf, wie angenehm entspannt die Atmosphäre war. Ende Februar waren nur wenige Touristen unterwegs und viele Restaurants bereiteten sich noch auf die Hauptsaison vor. Genau das machte den Reiz aus.

Statt eine Sehenswürdigkeit nach der anderen abzuhaken, ließen wir uns einfach durch die Altstadt treiben. Zwischen kleinen Plätzen, Palmen und den schmalen Gassen entstand sofort dieses typisch südspanische Urlaubsgefühl.

Frühling in Cadiz
An vielen Orten fühlte sich der Februar bereits wie Frühling an.

Bei Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad fühlte sich der andalusische Winter eher wie ein deutscher Frühsommer an.

❤ Manchmal sind die schönsten Reiseerlebnisse die völlig ungeplanten. Cádiz war für uns kein Ort voller To-do-Listen, sondern eine Stadt, in der wir einfach losgelaufen sind und den Tag genossen haben.


Sevilla: Kultur, Geschichte und Fußballfieber

Altstadt von Sevilla.
Abseits der Hauptstraßen zeigt Sevilla seinen besonderen Charme.

Der Höhepunkt unserer Reise wartete in Sevilla.

Am Morgen checkten wir zunächst im Hotel ein und machten uns anschließend auf den Weg Richtung Altstadt. Schon unterwegs begegneten uns immer mehr Fans in rot-weißen Trikots. Das Stadion lag praktisch auf unserem Weg und die Vorfreude auf den Abend stieg mit jedem Schritt.

Doch zunächst wollten wir Sevillas berühmte Sehenswürdigkeiten entdecken.


Unser Hotel in Sevilla

Das Hesperia Sevilla war für unseren Kurzaufenthalt genau die richtige Wahl. Das Hotel verfügte über einen Parkplatz und lag so zentral, dass wir viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreichen konnten. Gerade in einer Großstadt wie Sevilla schätzten wir es, das Auto einfach stehen lassen zu können.


Die Kathedrale von Sevilla

Kathedrale von Sevilla und Giralda
Die Kathedrale von Sevilla mit der berühmten Giralda.

Die Kathedrale von Sevilla zählt zu den beeindruckendsten Kirchen Europas.

Bereits von außen wirkten die gewaltigen Ausmaße beeindruckend. Noch spannender fanden wir jedoch die Mischung verschiedener Kulturen, die hier sichtbar wird. Schließlich entstand die Kathedrale auf den Überresten einer ehemaligen Moschee.

Besonders markant ist die Giralda. Der ehemalige Minarett-Turm gehört heute zu den Wahrzeichen Sevillas.

Im Inneren befindet sich außerdem das berühmte Grabmal von Christoph Kolumbus.

Glocken der Giralda Sevilla
Von der Giralda eröffnet sich ein beeindruckender Blick über Sevilla.

👉 Wer Sevilla besucht, sollte möglichst früh am Morgen kommen. Dann sind die Warteschlangen deutlich kürzer.


Plaza de Toros de la Maestranza

Plaza de Toros de la Maestranza Sevilla
Die Plaza de Toros zählt zu den bekanntesten Stierkampfarenen Spaniens.

Auch die berühmte Stierkampfarena gehörte zu unserem Programm.

Unabhängig davon, wie man zum Thema Stierkampf steht, lohnt sich der Besuch aus historischer Sicht. Die Arena gehört zu den bedeutendsten Spaniens und vermittelt einen interessanten Einblick in einen wichtigen Teil der spanischen Geschichte.

Besonders interessant fanden wir das angeschlossene Museum, das die Entwicklung des Stierkampfes in Andalusien dokumentiert.

💡 Viele Sehenswürdigkeiten in Andalusien erzählen gleichzeitig christliche, maurische und spanische Geschichte. Genau diese kulturelle Vielfalt macht den Reiz der Region aus.


FC Sevilla gegen Atlético Madrid: Unser Groundhopper-Highlight

GenX-Traveler Andalusien
Estadio Ramón Sánchez Pizjuán bei Flutlicht

Für uns war dieser Abend eines der absoluten Highlights der Reise.

Bereits Stunden vor dem Anpfiff füllten sich Bars, Restaurants und Straßen rund um das Stadion. Überall waren Fans unterwegs und die Vorfreude war förmlich spürbar.

Als Groundhopper gehört Spanien natürlich auf jede persönliche Länderliste, und das Estadio Ramón Sánchez Pizjuán stand schon lange auf unserem Wunschzettel.pur!

💡 Groundhopping-Daten

  • FC Sevilla – Atlético Madrid
  • La Liga
  • 25. Februar 2018
  • 37.884 Zuschauer
  • Endstand: 2:5

Auch wenn Sevilla an diesem Abend sportlich einen schwierigen Tag erwischte, war die Stimmung beeindruckend.

Mit jedem Gegentor wurden die Gesänge auf den Rängen sogar noch lauter. Die Leidenschaft der Fans sorgte für echte Gänsehautmomente.

GenX-Traveler Andalusien
#Groundhopper | Länderpunkt Spanien

❤ Wir haben mittlerweile viele Stadien besucht. Trotzdem gehören die Atmosphäre und die Emotionen dieses Abends bis heute zu unseren eindrucksvollsten Groundhopper-Erlebnissen.

👉 Tipp für Fußballfans: Vor einer Andalusien-Reise unbedingt den Spielplan von Sevilla FC oder Betis Sevilla prüfen. Ein Spielbesuch macht die Reise noch einmal deutlich abwechslungsreicher.


Unsere größte Sevilla-Panne

Sevilla hat uns begeistert. Allerdings müssen wir heute über uns selbst schmunzeln.

Während nahezu jeder Besucher irgendwann vor dem berühmten Plaza de España steht, haben wir es tatsächlich geschafft, ihn nicht zu finden. Bis heute können wir nicht genau erklären, wie das passiert ist.

Als wir später die Urlaubsfotos sortierten und feststellten, dass eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt fehlte, konnten wir selbst kaum glauben, dass uns das gelungen war.

❤ Früher hätten wir uns wahrscheinlich geärgert. Heute sehen wir es entspannter. Schließlich braucht man immer einen guten Grund, noch einmal nach Sevilla zurückzukehren.


Córdoba: Die beeindruckendste Zeitreise Andalusiens

Puente Romano und Calahorra Turm Córdoba
Die Römerbrücke und der Calahorra-Turm gehören zu den Wahrzeichen Córdobas.

Wenn uns jemand vor der Reise gefragt hätte, welche Stadt uns am meisten überraschen würde, wäre Córdoba vermutlich nicht unsere erste Antwort gewesen.

Nach dem Besuch würden wir anders antworten.

Eigentlich hatten wir Córdoba eher als einen weiteren schönen Tagesausflug eingeplant. Am Ende wurde die Stadt für uns zu einer der größten Überraschungen der gesamten Reise.

Schon der Weg über die Römerbrücke Richtung Altstadt war beeindruckend. Doch was uns anschließend in der Mezquita erwartete, übertraf unsere Erwartungen deutlich.


Römische Brücke (Puente Romano)

Die berühmte Römerbrücke gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt.

Bereits der erste Blick von der Brücke auf die historische Altstadt und die Mezquita gehört für uns zu den schönsten Momenten der gesamten Reise.

Historische Römerbrücke Córdoba Andalusien
Blick entlang der Puente Romano über den Guadalquivir.

Die Brücke überspannt seit fast 2000 Jahren den Guadalquivir und verbindet verschiedene Epochen der Stadtgeschichte miteinander.

💡 Manche Orte wirken auf Fotos beeindruckend. In Córdoba war die Realität sogar noch schöner.


Die Mezquita-Catedral von Córdoba

Mezquita von Córdoba mit den berühmten rot-weißen Bögen
Die Mezquita von Córdoba gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken Andalusiens.

Die Mezquita gehört zweifellos zu den außergewöhnlichsten Bauwerken Europas.

Schon beim Betreten waren wir überwältigt von den endlosen Reihen rot-weißer Bögen. Auf Fotos wirkt die Anlage beeindruckend, vor Ort ist sie jedoch noch einmal eine ganz andere Erfahrung.

Besonders faszinierend fanden wir die Verschmelzung zweier Kulturen. Die ehemalige Moschee wurde nach der Rückeroberung zur christlichen Kathedrale umgestaltet.

Maurische Architektur und Verzierungen in der Mezquita von Córdoba
Maurische Ornamente und islamische Architektur prägen bis heute viele Bereiche der Mezquita.

Genau diese Kombination macht die Mezquita weltweit einzigartig.

Wir hatten ursprünglich geplant, ein bis zwei Stunden für die Besichtigung einzuplanen. Tatsächlich verloren wir dort völlig das Zeitgefühl.

Immer wieder blieben wir stehen. Hinter jedem Bogen eröffnete sich eine neue Perspektive, jedes Lichtspiel wirkte anders. Anschließend liefen wir mehrfach zwischen der Mezquita, der Römerbrücke und den kleinen Gassen der Altstadt hin und her.

Es war einer dieser Reisetage, an denen man irgendwann feststellt, dass man schon Stunden unterwegs ist, ohne ein einziges Mal auf die Uhr geschaut zu haben.

Säulen und Bögen in der Mezquita von Córdoba
Wir verbrachten deutlich mehr Zeit in der Mezquita als ursprünglich geplant.

👉 Für Córdoba sollte man mindestens einen ganzen Tag einplanen. Die Altstadt und die Mezquita verdienen deutlich mehr Zeit als einen kurzen Zwischenstopp.


Als die Reise plötzlich anders verlief

Eigentlich standen nach Sevilla und Córdoba noch weitere Orte auf unserem Reiseplan. Leider kam es anders.

Auf der Rückfahrt von Sevilla wurde ich krank und verbrachte die letzten drei Urlaubstage größtenteils im Hotelzimmer. Natürlich war das ärgerlich, schließlich hatten wir noch einige Ausflüge geplant.

Rückblickend gehört aber auch das zu einer ehrlichen Reisegeschichte. Nicht jede Reise verläuft wie geplant.

Dank des guten Wetters und der traumhaften Lage unseres Hotels ließ sich die ungeplante Auszeit zumindest ertragen. Und vielleicht hat genau das dafür gesorgt, dass wir heute noch einige Gründe haben, nach Andalusien zurückzukehren.


Unsere persönlichen Erkenntnisse

Andalusien hat uns überrascht. Die Temperaturen Ende Februar waren deutlich angenehmer als erwartet, die drei besuchten Städte hätten unterschiedlicher kaum sein können und Córdoba entwickelte sich für uns zur größten Überraschung der Reise.

Außerdem wurde uns erneut bewusst, wie gut sich Städtereise und Groundhopping verbinden lassen. Das Spiel des FC Sevilla war weit mehr als nur ein weiterer Länderpunkt.

❤ Nicht alles lief nach Plan. Einige Orte mussten wir auslassen, und den berühmten Plaza de España haben wir tatsächlich nicht gefunden. Umso sicherer sind wir heute: Nach Andalusien werden wir noch einmal zurückkehren.

Unsere Tipps für Andalusien-Erstbesucher

  • Februar und März sind ideale Reisemonate
  • Mietwagen erleichtert Ausflüge erheblich
  • Für Sevilla mindestens zwei Tage einplanen
  • Córdoba nicht nur als Zwischenstopp betrachten
  • Tickets für die Kathedrale vorab buchen
  • Einen Fußballabend fest einplanen
  • Genügend Zeit für spontane Entdeckungen lassen

👉 Wenn du weitere Spanien-Reisen planst, könnten auch unsere Berichte über Mallorca, Porto und Lissabon interessant sein.


Unsere Unterkünfte in Andalusien

Hipotels Playa La Barrosa -Adults Only an der Costa de la Luz

Als Basis für unsere Standortrundreise entschieden wir uns für das Hipotels Playa La Barrosa – Adults Only. Rückblickend war das eine hervorragende Wahl. Das Hotel liegt direkt am kilometerlangen Playa de la Barrosa und bot genau die Mischung aus Erholung und guter Ausgangslage, die wir gesucht hatten.

Besonders beeindruckt hat uns die Lage direkt am Strand. Während in Deutschland Ende Februar noch Winter herrschte, konnten wir hier stundenlang in der Sonne sitzen und auf den Atlantik schauen. Nach unseren Ausflügen nach Cádiz, Sevilla und Córdoba war genau das der perfekte Ausgleich.

Hesperia Sevilla für den Fußballabend

Für unseren Besuch in Sevilla übernachteten wir eine Nacht im Hesperia Sevilla. Ausschlaggebend waren für uns die gute Lage und die Parkmöglichkeiten. Gerade mit Mietwagen ist das in einer Großstadt nicht selbstverständlich.

Von dort aus konnten wir sowohl die Sehenswürdigkeiten der Stadt als auch das Estadio Ramón Sánchez Pizjuán bequem zu Fuß erreichen. Für einen Kurztrip nach Sevilla würden wir das Hotel jederzeit wieder wählen.

👉 Zum Hotel (*): Hipotels Playa La Barrosa – Adults Only

👉 Zum Hotel (*): Hesperia Sevilla

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Fazit

Andalusien hat uns mit seiner Vielfalt begeistert. Zwischen entspannten Strandtagen an der Costa de la Luz, den historischen Gassen von Cádiz, den kulturellen Highlights Sevillas und der beeindruckenden Mezquita in Córdoba verging die Woche viel zu schnell.

Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die Atmosphäre im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán, die vielen Sonnenstunden mitten im Februar und die Stunden, die wir staunend in der Mezquita verbrachten.

Und eines wissen wir heute ganz sicher: Für Andalusien reicht eine Reise nicht aus. Schließlich wartet in Sevilla noch immer ein gewisser Plaza de España auf uns. 😄