EHF-Spiele in Berlin: Handball-Wochenende mit Bundestag, Fernsehturm und winterlicher Heimfahrt

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EHF-Spiele in Berlin: Handball-Wochenende mit Bundestag, Fernsehturm und winterlicher Heimfahrt

Die EHF-Spiele waren eigentlich der Grund für unseren Berlin-Trip. Aber wie so oft wurde aus einer Sportreise am Ende ein verlängertes Wochenende mit Sightseeing, gutem Essen und ein paar schönen Erinnerungen, die mit Handball nur am Rande zu tun hatten.

Nachdem wir bereits in Düsseldorf bei den Spielen dabei waren und dort sogar den Zuschauer-Weltrekord in der Merkur Spiel-Arena miterlebt hatten, ging es für die nächsten Begegnungen nach Berlin. Diesmal mit dem Auto und einem festen Plan: Handball schauen und die Zeit dazwischen möglichst sinnvoll nutzen.

Die EHF-Spiele waren der eigentliche Anlass für unser Berlin-Wochenende. Dazwischen blieb aber noch genug Zeit für Sightseeing in der Hauptstadt.

Inhalt

  • Anreise nach Berlin und unser Hotel
  • Nikolaiviertel und Berliner Küche
  • Führung im Bundestag
  • Berlin von oben: Fernsehturm und Winterpanorama
  • Heimfahrt mit Überraschung
  • Fotogalerie
  • Fazit

Anreise nach Berlin und unser Hotel

Wie schon bei einem früheren Berlin-Besuch im Jahr 2019 fiel unsere Wahl wieder auf das Holiday Inn Express am Alexanderplatz. Für uns hat die Lage einen großen Vorteil: Man ist schnell an der Mercedes-Benz Arena und erreicht gleichzeitig viele Sehenswürdigkeiten ohne große Umwege.

Diesmal hatten wir allerdings einen kleinen Fehler gemacht. Wir hatten vergessen, rechtzeitig einen Parkplatz im Hotel zu reservieren. Deshalb blieb uns nur ein nahegelegenes Parkhaus in einem Einkaufszentrum.

Die gute Nachricht: Preislich lag das kaum über dem Tagessatz des Hotels.

❤ Wer mit dem Auto nach Berlin fährt, sollte sich frühzeitig um einen Parkplatz kümmern. Gerade rund um den Alexanderplatz sind Hotelparkplätze oft schnell ausgebucht.


Nikolaiviertel: Ein Stück Alt-Berlin

Heute erinnert das wiederaufgebaute Nikolaiviertel an das historische Berlin vergangener Zeiten.

Da die Deutschlandspiele meist erst am Abend stattfanden, blieb tagsüber genügend Zeit für die Stadt.

Einen der spielfreien Abende nutzten wir für einen Besuch im Nikolaiviertel. Wer Berlin vor allem mit moderner Architektur, Regierungsviertel und Großstadttrubel verbindet, erlebt hier eine ganz andere Seite der Hauptstadt.

Das ursprüngliche Viertel wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Zum Glück entschied man sich später für den Wiederaufbau. Heute gehört das Nikolaiviertel zu den historischen Ecken Berlins, die wir immer wieder gerne besuchen.

Anschließend waren wir in der Gerichtslaube essen. Das Restaurant mit seiner traditionellen Berliner und Brandenburger Küche passte perfekt zur Atmosphäre des Viertels und war ein schöner Abschluss des Abends.


Besuch im Bundestag

Am nächsten Tag stand ein Programmpunkt auf dem Plan, den wir schon länger machen wollten: eine Führung im Reichstagsgebäude. Die Anmeldung hatten wir bereits vor der Reise erledigt. Für unsere Führung wählten wir die Variante mit historischem Schwerpunkt.

Rund um Reichstag und Brandenburger Tor gehört das politische Zentrum Berlins zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Rundgang war deutlich interessanter, als wir erwartet hatten. Man erfährt nicht nur etwas über die Geschichte des Gebäudes, sondern auch über die Entwicklung Deutschlands und des parlamentarischen Systems. Zum Abschluss ging es auf das Dach des Reichstagsgebäudes und natürlich durch die bekannte Glaskuppel.

Zum Abschluss ging es auf das Dach des Reichstags und durch die bekannte Glaskuppel.

Die Kombination aus Geschichte, Politik und Aussicht machte den Besuch für uns zu einem echten Highlight des Berlin-Wochenendes.


Berlin von oben: Fernsehturm im Winter

Von oben eröffnet sich ein völlig anderer Blick auf die Berliner Innenstadt.

Obwohl wir bereits mehrfach in Berlin waren, hatten wir es bisher nie auf den Fernsehturm geschafft. Mal war die Schlange zu lang, mal spielte das Wetter nicht mit oder wir hatten andere Pläne.

Dieses Mal passte alles.

In der Nacht zuvor hatte es geschneit und so bot sich von oben ein ungewohnter Blick auf die Hauptstadt. Statt sommerlicher Großstadtkulisse sahen wir ein winterliches Berlin. Besonders interessant war für uns, bekannte Orte einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen. Berliner Dom, Rotes Rathaus, Weltzeituhr und die großen Parks der Stadt wirken von oben noch einmal ganz anders.

Und noch etwas fiel uns auf: Die Tickets konnten wir ganz entspannt vor Ort kaufen. Kein Anstehen, kein Gedränge.

💡 Im Winter können viele Sehenswürdigkeiten deutlich entspannter sein als in den klassischen Städtereise-Monaten.


Heimfahrt mit Wintereinbruch

Am Mittwoch hieß es dann Abschied nehmen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg nach Köln. Während die Hinfahrt angenehm und problemlos verlaufen war, wurde die Heimreise mit jedem Kilometer Richtung Nordrhein-Westfalen etwas schwieriger.

Je näher wir NRW kamen, desto dichter wurde der Schnee. Der Winter hatte das Rheinland inzwischen fest im Griff.

Leider konnten wir die weiteren Spiele in Köln anschließend nicht mehr besuchen, da mein Mann sich einen Infekt eingefangen hatte. So endete unser Handball-Wochenende etwas anders als geplant.

Tja, in Köln konnten wir dann nicht mehr zu den Spielen, da mein Mann sich einem Infekt zugezogen hatte.


Zwischen Handball und Hauptstadt


Fazit

Die EHF-Spiele waren der Anlass für unsere Reise, aber Berlin hat erneut gezeigt, dass sich hier Sport und Städtereise problemlos kombinieren lassen.

Besonders gut gefallen haben uns die Führung im Bundestag und der Besuch des Fernsehturms, den wir bei unseren vorherigen Aufenthalten immer ausgelassen hatten. Auch das Nikolaiviertel war eine schöne Abwechslung zum klassischen Berlin-Programm.

Weniger erfreulich war die verschneite Heimfahrt und natürlich der Infekt meines Mannes, der uns die weiteren Spiele in Köln gekostet hat.

Würden wir wiederkommen? Ganz klar ja. Berlin schafft es immer wieder, dass wir bei jedem Besuch etwas Neues entdecken.


Unser Hotel in Berlin

Das Holiday Inn Express am Alexanderplatz war für unser Handball-Wochenende in Berlin erneut eine gute Wahl. Die Lage ist zentral, viele Sehenswürdigkeiten sind schnell erreichbar und auch die Mercedes-Benz Arena liegt nicht weit entfernt. Wer Berlin erleben möchte statt viel Zeit im Hotel zu verbringen, ist hier aus unserer Sicht gut aufgehoben.

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