Die EHF-Spiele waren eigentlich der Grund für unseren Berlin-Trip. Aber wie so oft wurde aus einer Sportreise am Ende ein verlängertes Wochenende mit Sightseeing, gutem Essen und ein paar schönen Erinnerungen, die mit Handball nur am Rande zu tun hatten.
Nachdem wir bereits in Düsseldorf bei den Spielen dabei waren und dort sogar den Zuschauer-Weltrekord in der Merkur Spiel-Arena miterlebt hatten, ging es für die nächsten Begegnungen nach Berlin. Diesmal mit dem Auto und einem festen Plan: Handball schauen und die Zeit dazwischen möglichst sinnvoll nutzen.
Die EHF-Spiele waren der eigentliche Anlass für unser Berlin-Wochenende. Dazwischen blieb aber noch genug Zeit für Sightseeing in der Hauptstadt.
Wie schon bei einem früheren Berlin-Besuch im Jahr 2019 fiel unsere Wahl wieder auf das Holiday Inn Express am Alexanderplatz. Für uns hat die Lage einen großen Vorteil: Man ist schnell an der Mercedes-Benz Arena und erreicht gleichzeitig viele Sehenswürdigkeiten ohne große Umwege.
Diesmal hatten wir allerdings einen kleinen Fehler gemacht. Wir hatten vergessen, rechtzeitig einen Parkplatz im Hotel zu reservieren. Deshalb blieb uns nur ein nahegelegenes Parkhaus in einem Einkaufszentrum.
Die gute Nachricht: Preislich lag das kaum über dem Tagessatz des Hotels.
❤ Wer mit dem Auto nach Berlin fährt, sollte sich frühzeitig um einen Parkplatz kümmern. Gerade rund um den Alexanderplatz sind Hotelparkplätze oft schnell ausgebucht.
Nikolaiviertel: Ein Stück Alt-Berlin
Heute erinnert das wiederaufgebaute Nikolaiviertel an das historische Berlin vergangener Zeiten.
Da die Deutschlandspiele meist erst am Abend stattfanden, blieb tagsüber genügend Zeit für die Stadt.
Einen der spielfreien Abende nutzten wir für einen Besuch im Nikolaiviertel. Wer Berlin vor allem mit moderner Architektur, Regierungsviertel und Großstadttrubel verbindet, erlebt hier eine ganz andere Seite der Hauptstadt.
Das ursprüngliche Viertel wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Zum Glück entschied man sich später für den Wiederaufbau. Heute gehört das Nikolaiviertel zu den historischen Ecken Berlins, die wir immer wieder gerne besuchen.
Anschließend waren wir in der Gerichtslaube essen. Das Restaurant mit seiner traditionellen Berliner und Brandenburger Küche passte perfekt zur Atmosphäre des Viertels und war ein schöner Abschluss des Abends.
Besuch im Bundestag
Am nächsten Tag stand ein Programmpunkt auf dem Plan, den wir schon länger machen wollten: eine Führung im Reichstagsgebäude. Die Anmeldung hatten wir bereits vor der Reise erledigt. Für unsere Führung wählten wir die Variante mit historischem Schwerpunkt.
Rund um Reichstag und Brandenburger Tor gehört das politische Zentrum Berlins zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Der Rundgang war deutlich interessanter, als wir erwartet hatten. Man erfährt nicht nur etwas über die Geschichte des Gebäudes, sondern auch über die Entwicklung Deutschlands und des parlamentarischen Systems. Zum Abschluss ging es auf das Dach des Reichstagsgebäudes und natürlich durch die bekannte Glaskuppel.
Zum Abschluss ging es auf das Dach des Reichstags und durch die bekannte Glaskuppel.
Die Kombination aus Geschichte, Politik und Aussicht machte den Besuch für uns zu einem echten Highlight des Berlin-Wochenendes.
Berlin von oben: Fernsehturm im Winter
Von oben eröffnet sich ein völlig anderer Blick auf die Berliner Innenstadt.
Obwohl wir bereits mehrfach in Berlin waren, hatten wir es bisher nie auf den Fernsehturm geschafft. Mal war die Schlange zu lang, mal spielte das Wetter nicht mit oder wir hatten andere Pläne.
Dieses Mal passte alles.
In der Nacht zuvor hatte es geschneit und so bot sich von oben ein ungewohnter Blick auf die Hauptstadt. Statt sommerlicher Großstadtkulisse sahen wir ein winterliches Berlin. Besonders interessant war für uns, bekannte Orte einmal aus einer völlig anderen Perspektive zu sehen. Berliner Dom, Rotes Rathaus, Weltzeituhr und die großen Parks der Stadt wirken von oben noch einmal ganz anders.
Und noch etwas fiel uns auf: Die Tickets konnten wir ganz entspannt vor Ort kaufen. Kein Anstehen, kein Gedränge.
💡 Im Winter können viele Sehenswürdigkeiten deutlich entspannter sein als in den klassischen Städtereise-Monaten.
Heimfahrt mit Wintereinbruch
Am Mittwoch hieß es dann Abschied nehmen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg nach Köln. Während die Hinfahrt angenehm und problemlos verlaufen war, wurde die Heimreise mit jedem Kilometer Richtung Nordrhein-Westfalen etwas schwieriger.
Je näher wir NRW kamen, desto dichter wurde der Schnee. Der Winter hatte das Rheinland inzwischen fest im Griff.
Leider konnten wir die weiteren Spiele in Köln anschließend nicht mehr besuchen, da mein Mann sich einen Infekt eingefangen hatte. So endete unser Handball-Wochenende etwas anders als geplant.
Tja, in Köln konnten wir dann nicht mehr zu den Spielen, da mein Mann sich einem Infekt zugezogen hatte.
Zwischen Handball und Hauptstadt
Fazit
geschrieben von
Nicole
Die EHF-Spiele waren der Anlass für unsere Reise, aber Berlin hat erneut gezeigt, dass sich hier Sport und Städtereise problemlos kombinieren lassen.
Besonders gut gefallen haben uns die Führung im Bundestag und der Besuch des Fernsehturms, den wir bei unseren vorherigen Aufenthalten immer ausgelassen hatten. Auch das Nikolaiviertel war eine schöne Abwechslung zum klassischen Berlin-Programm.
Weniger erfreulich war die verschneite Heimfahrt und natürlich der Infekt meines Mannes, der uns die weiteren Spiele in Köln gekostet hat.
Würden wir wiederkommen? Ganz klar ja. Berlin schafft es immer wieder, dass wir bei jedem Besuch etwas Neues entdecken.
Unser Hotel in Berlin
Das Holiday Inn Express am Alexanderplatz war für unser Handball-Wochenende in Berlin erneut eine gute Wahl. Die Lage ist zentral, viele Sehenswürdigkeiten sind schnell erreichbar und auch die Mercedes-Benz Arena liegt nicht weit entfernt. Wer Berlin erleben möchte statt viel Zeit im Hotel zu verbringen, ist hier aus unserer Sicht gut aufgehoben.
Mit Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber buchst, unterstützt du Traveling Generation X mit einer kleinen Provision. Für dich bleibt der Preis unverändert. Danke dafür.*
Flüge kann man günstig buchen, wenn man verhältnismäßig früh bucht; in den Hauptreisezeiten ist es natürlich etwas teurer. Für uns stand fest, wenn wir schon in NYC sind … dann bitte mit Sportevents. So war für uns eigentlich klar, dass sich unsere Reisezeit nach der Saison der NBA (Basketball) und NHL (Hockey) in den USA richtet. Kurzum, unsere beste Reisezeit war zwischen Ende Oktober und Ende April.
Für die Einreise der USA benötigt man einen gültigen Reisepass und ein genehmigtes Visum (ESTA). Am besten informiert man sich – wie bei allen Reisen – auf der Seite des auswärtigen Amtes nach aktuellen Regelungen. Das Visum hat 21,- US-Dollar pro Person gekostet (Stand 10/2023).
Wir erlaufen uns viel im Urlaub, vor allem bei Städte-Reisen, daher wollten wir ein Hotel in Manhattan buchen und keines in New Jersey oder auf der Seite des East Rivers. So haben wir über Booking.com das Hotel POD51in East-Midtown gebucht. Von der Lage war es wunderbar für uns. Das Hotel hat eine wunderschöne Dachterrasse!
Auf die Koffer – fertig – los!
Besonders große Gedanken habe ich mir im Vorfeld zum Wetter im November gemacht. Im Nachgang betrachtet, kann man nichts falsch machen, wenn man den bekannten „Zwiebellook“ einpackt. Mein Gedanke war … und wenn ich am kältesten Tag alles übereinander tragen muss! 😀 Damit wir unsere etwas dickeren Sachen, wie Daunenwesten oder -jacken, platzsparend in die Koffer bekommen, habe ich Vakuum-Beutel für Kleider bestellt. Das Vakuum wird durch eine kleine elektrische Pumpe erzeugt, die ganz bequem über ein USB-Kabel aufgeladen werden kann. Das USB-Kabel fand ich für den Rückflug ganz praktisch, da ich mir im Hotel keinen Staubsauger leihen wollte. Für die USA benötigt ihr auch einen Steckdosenadapter Typ B.
Transfer vom JFK-Airport nach Manhattan
Die Einreisemodalitäten sind dann gar nicht so schlimm, wie ich es befürchtet habe bzw. wie sie mir geschildert wurden. Am Schalter gibt man seinen Reisepass ab, das Visum in Print-Version hatte ich sicherheitshalber in der Tasche, aber es wurde nicht benötigt. Der Beamte stellt die Fragen „Wie lange ist Ihr Aufenthalt?“, „In welchem Hotel sind Sie untergebracht?“, „Sind Sie das erste mal in NYC?“ … mit guten Englisch-Kenntnissen bekommt man die Fragen beantwortet. Es werden alle 10 Fingerabdrücke gescannt 😉 Anschließend geht es zur Gepäckausgabe.
Über den Transfer kann man sich wirklich viele Gedanken machen, da der JFK-Airport von Manhattan ca. 35 Autominuten entfernt ist. (Bei besten Verkehrsbedingungen, natürlich). Mit erlebter Erfahrung, würde ich den Transfer von der Ankunftszeit abhängig machen. In der Rush-Hour kommt man mit dem Auto kaum in 35 Minuten in Manhattan an. Ich habe mich dann letztendlich für die Metro entschieden.
Mit dem JFK-Airporttrain fährt man bis zur Haltestelle „Jamaika“ und von dort aus geht es mit der Metro nach Manhattan. Man kann erst die Karten für den Airporttrain nach der Fahrt kaufen, d. h. man steht an den Automaten an. Im Vorfeld hatte ich bereits eine Metrocard (8 Fahrten) bei Eric auf der Website bestellt.
An der Stelle möchte ich gerne auf die Webseite von Eric hinweisen: NewYorkCity.de Hier wird ausführlich darüber informiert, wie man am besten in Manhattan mit unterschiedlichsten Transportmöglichkeiten ankommt.
Sightseeingpass
Hier gibt es so viele unterschiedliche Meinungen wie es New York-Pässe gibt. Als Erst-Besucher kann ich es tatsächlich nur empfehlen, wenn man sich vorher eine Bucketlist mit seinen Must-see´s gemacht hat. Auf der folgenden Seite New York Pass Vergleich kann man den Passenden auswählen und ggf. bestellen.
Ich war mit zwei Reiseführern ausgestattet, ich konnte mich wieder mal nicht entscheiden: – MARCO POLO Reiseführer New York: https://amzn.to/41T6JCE[*Affiliate-Link] – Baedeker SMART Reiseführer New York: https://amzn.to/3PcJmfx[*Affiliate-Link]
Knigge für New York
Metro: Nicht vorne am Bahnsteig stehen, wenn man wartet muss man „hinten“ stehen. Erst aussteigen lassen und dann einsteigen. Metro Karten kann man immer wieder aufladen; zur Eingabe des Zip Code (amerik. Postleitzahl) die Ziffern 00000 eingeben.
Rolltreppe: Hier gilt rechts stehen – links gehen! Wer es eilig hat geht die Rolltreppe zügig hoch.
Gehwege: Nicht abrupt stehen bleiben, so vermeidest du Zusammenstösse. Gehe erst zur Seite und dann bleib stehen.
Ampeln: New Yorker gehen auch bei rot über die Straße, sie orientieren sich an den Ampeln der Autos. Kein Auto fährt mehr bei gelb über die Ampel!
Trinkgeld: Wenn es nicht bereits auf der Rechnung steht, dann sind ca. 15 % üblich.
Auf einen Blick | New York City
Essen & Trinken
Lebensmittel sind ca. 1,6-fach teurer als bei uns. (Stand 2023).
Frühstück im Diner
Foodtrucks sind super und eine günstige Alternative
Trinkgeld gehört zum guten Ton
Unterwegs
New Yorker sind viel zu Fuß unterwegs und haben ein schnelles Tempo
Zwischen 8.30-10.00 und 15.30-17.00 Uhr wird es voller auf den Hauptstraßen sowie rund um den Grand Central
Ab 11 Fahrten mit der Metro lohnt sich die Monatskarte zu nehmen (Achtung: nicht übertragbar)
Metro-Station können bis zu 3 Etagen runter gehen
Sightseeing
Man braucht einen Plan, ansonsten verschluckt die Stadt einen 😉
Bustour zur Rush-Hour sollte man meiden (Staugefahr)
City-Pässe lohnen sich
Museen am Besten nicht direkt zur Öffnungszeit ansteuern, da sind die Schlangen besonders lang.
Als wir Ende Oktober in New York ankamen, wirkte die Stadt, als könne sie sich nicht entscheiden. In den Straßen hingen noch Halloween-Dekorationen, am Wochenende stand der berühmte New-York-Marathon bevor und rund um das Rockefeller Center begannen bereits die Vorbereitungen für die Weihnachtszeit.
Genau diese Mischung machte die Reise für uns besonders. Innerhalb einer Woche erlebten wir einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, streiften durch unterschiedliche Viertel, besuchten mehrere Sportveranstaltungen und entdeckten immer wieder Orte, die wir so nicht erwartet hatten.
Mit guter Vorbereitung, dem New York City Pass und einer Mischung aus Planung und Spontanität konnten wir viele Highlights erleben, ohne ständig von Termin zu Termin zu hetzen.
Wenn du New York zum ersten Mal besuchst, findest du in diesem Reisebericht unsere persönlichen Erfahrungen, praktische Tipps und die Orte, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.
Warum wir diese Reise gemacht haben
New York stand schon lange auf unserer persönlichen Wunschliste. Die Stadt gehört zu den Orten, die man durch Filme, Serien und Reportagen scheinbar schon kennt, bevor man überhaupt dort gewesen ist.
Gleichzeitig reizte uns die Kombination aus klassischen Sehenswürdigkeiten, unterschiedlichen Stadtvierteln und amerikanischer Sportkultur. Als Groundhopper war für uns außerdem klar, dass zu dieser Reise nicht nur Sightseeing gehören sollte, sondern auch Besuche bei mehreren Sportveranstaltungen.
Unser Ziel war es, New York nicht einfach nur abzuhaken, sondern die Stadt möglichst vielseitig zu erleben.
Der Washington Square Park zeigt eine überraschend entspannte Seite von New York.
Die Christopher Street zeigte sich bereits in Halloween-Stimmung.
Der Blick von The Edge gehört für uns zu den spektakulärsten Ausblicken auf Manhattan.
Unser erster kompletter Tag in New York begann überraschend unspektakulär: mit Kaffee und Muffins vom Food Truck. Auf das Hotelfrühstück haben wir bewusst verzichtet. Wenn schon New York, dann wollten wir die Stadt möglichst direkt erleben.
Von Midtown aus machten wir uns auf den Weg nach Greenwich Village. Schnell wurde klar, dass dieses Viertel wenig mit dem hektischen Bild zu tun hat, das viele von Manhattan im Kopf haben. Zwischen Backsteinhäusern, kleinen Cafés und ruhigen Straßen wirkte die Stadt deutlich entspannter.
Natürlich durfte auch ein kurzer Stopp am bekannten Friends-Gebäude nicht fehlen. Anschließend schlenderten wir durch die festlich geschmückte Christopher Street bis zum Washington Square Park. Überall waren bereits die Vorbereitungen für Halloween zu sehen. Die Mischung aus Alltagsleben, Touristen und aufwendig dekorierten Häusern machte den Tag besonders.
Ein echtes Highlight war anschließend die High Line. Die ehemalige Bahntrasse bietet eine völlig andere Perspektive auf New York. Während unten der Verkehr durch die Straßen fließt, spaziert man hier zwischen Pflanzen, Kunst und modernen Hochhäusern durch die Stadt.
Den Abschluss bildete The Edge in Hudson Yards. Von hier oben wurde uns erstmals bewusst, wie gewaltig Manhattan tatsächlich ist.
📍 Unsere Route durch Greenwich Village, Chelsea & Hudson Yards
👉 Wer selbst eine Reise nach New York plant, findet in unserem Beitrag zur Reisevorbereitung weitere Informationen zum City Pass, zur Routenplanung und zu unseren Erfahrungen.
Central Park & Uptown Manhattan
Central Park | Strawberry Field
Central Park | Eichhörnchen
Guggenheim Museum
Am zweiten Tag zog es uns in den Central Park. Nach den ersten Eindrücken aus Midtown war es fast überraschend, wie ruhig sich New York plötzlich anfühlen kann.
Unser erstes Ziel war das American Museum of Natural History. Wer den Film „Nachts im Museum“ gesehen hat, wird viele Bereiche sofort wiedererkennen. Besonders praktisch: Über einen Nebeneingang konnten wir die längsten Warteschlangen umgehen.
Anschließend verbrachten wir mehrere Stunden im Central Park. Zwischen kleinen Wegen, Brücken und den letzten Farben des Indian Summers entstand eine völlig andere Atmosphäre als in den belebten Straßen Manhattans.
Besonders gut gefielen uns Strawberry Fields und die vielen kleinen Ecken abseits der Hauptwege. Hier wurde uns bewusst, warum die New Yorker den Central Park so schätzen. Er ist weit mehr als nur ein Park. Er ist ein Rückzugsort mitten in einer Millionenmetropole.
Und dann war da noch das Eichhörnchen.
Bei über acht Millionen Einwohnern hätten wir vermutlich über viele Dinge schreiben können. Tatsächlich gehört dieses kleine Fellknäuel heute zu den Fotos, die uns sofort wieder an New York erinnern.
Über die Museumsmeile liefen wir weiter zum Guggenheim Museum und später über die Fifth Avenue zurück Richtung Midtown.
💡 Wer New York zum ersten Mal besucht, sollte für den Central Park deutlich mehr Zeit einplanen als ursprünglich gedacht.
Midtown & das klassische New York
Times Square bei Tag.
Rockefeller Center: Einer der bekanntesten Plätze New Yorks.
Die beeindruckende Bahnhofshalle.
Midtown ist wahrscheinlich der Teil New Yorks, den die meisten Besucher schon kennen, bevor sie überhaupt dort waren. Times Square, Fifth Avenue, Rockefeller Center oder das Empire State Building gehören schließlich zu den Bildern, die man automatisch mit der Stadt verbindet.
Einen ersten Überblick verschafften wir uns mit der im City Pass enthaltenen Big Bus Tour. Ehrlicherweise würden wir diese Tour heute eher als Orientierungshilfe denn als echtes Highlight bezeichnen. Baustellen, Verkehr und kräftiger Wind machten die Fahrt teilweise etwas zäh. Trotzdem half sie uns dabei, Manhattan besser einzuordnen.
Anschließend erkundeten wir Midtown zu Fuß. Der Times Square beeindruckte uns vor allem durch seine Größe und die unzähligen Werbetafeln. Gleichzeitig war dies einer der wenigen Orte in New York, an denen uns die Menschenmassen teilweise zu viel wurden. Beeindruckend? Ja. Unser persönlicher Lieblingsort? Eher nicht.
Deutlich besser gefiel uns die Gegend rund um den Bryant Park, die New York Public Library und das Rockefeller Center. Während unseres Aufenthalts begann dort bereits der Aufbau der Weihnachtsdekorationen, während an vielen anderen Stellen noch Halloween-Kürbisse und herbstliche Dekorationen zu sehen waren. Diese Mischung machte unsere Reisezeit Ende Oktober und Anfang November besonders spannend.
Ein Ort, den wir ursprünglich nur kurz besuchen wollten, war die Grand Central Terminal. Aus einer halben Stunde wurde deutlich mehr. Von außen eher unscheinbar, beeindruckte uns vor allem die große Halle mit ihrer besonderen Atmosphäre. Hier lohnt es sich durchaus, einfach einmal stehenzubleiben und das geschäftige Treiben zu beobachten.
New York verändert seinen Charakter oft innerhalb weniger Straßenzüge. Kaum wurde es in Midtown hektisch und laut, fühlte sich unser nächster Spaziergang schon wieder völlig anders an.
Wir starteten im Bereich NoHo und liefen über den Broadway Richtung SoHo. Besonders die bekannten Cast-Iron-Gebäude machten diesen Teil der Stadt für uns interessant. Viele Straßenzüge wirkten vertraut, vermutlich weil man sie bereits aus Filmen, Serien oder Werbespots kennt.
Von dort ging es weiter nach Little Italy. Das Viertel ist heute deutlich kleiner als viele Besucher vielleicht erwarten würden, besitzt aber noch immer seinen eigenen Charme. Restaurants, Straßencafés und italienische Flaggen prägen weiterhin das Straßenbild.
Besonders spannend fanden wir anschließend den Wechsel nach Chinatown. Innerhalb weniger Minuten änderten sich Architektur, Geschäfte, Gerüche und Atmosphäre komplett. Genau diese Kontraste machen für uns einen großen Teil der Faszination New Yorks aus.
Wer die Stadt zu Fuß erkundet, erlebt diese Übergänge besonders intensiv. Während viele Besucher gezielt einzelne Sehenswürdigkeiten ansteuern, gehören solche Spaziergänge für uns zu den schönsten Erlebnissen einer Städtereise.
Am Abend stand dann noch ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: ein Playoff-Spiel der New York Red Bulls. Für uns als Groundhopper war das natürlich Pflichtprogramm. Auch wenn die Red Bulls am Ende verloren, blieb uns die besondere Atmosphäre rund um das Stadion in Erinnerung. Barbecue auf dem Parkplatz, Musik und amerikanische Sportkultur gehören für uns inzwischen genauso zu New York wie Times Square oder Central Park.
📍 Unsere Route durch SoHo, Little Italy und Chinatown
👉 Wer New York zu Fuß entdecken möchte, sollte bewusst mehrere Stadtviertel miteinander kombinieren. Gerade die Übergänge zwischen SoHo, Little Italy und Chinatown gehören für uns zu den spannendsten Spaziergängen der Reise.
Roosevelt Island & Lower Manhattan
Manhattan aus einer anderen Perspektive.
Der Weg nach Roosevelt Island gehört dazu.
Einer der beeindruckendsten Orte in Lower Manhattan.
Unser Besuch von Roosevelt Island fiel auf einen ganz besonderen Tag: den New York City Marathon.
Schon am Morgen war in Manhattan eine besondere Stimmung zu spüren. Überall standen Zuschauer mit Schildern am Streckenrand, Straßenzüge waren abgesperrt und die Stadt schien sich für einige Stunden komplett auf dieses Ereignis zu konzentrieren.
Wir machten uns zunächst auf den Weg zur Roosevelt Tram. Allein die Fahrt mit der Seilbahn lohnt sich bereits, denn sie bietet einen ganz anderen Blick auf Manhattan als die bekannten Aussichtsplattformen.
Roosevelt Island selbst wirkte überraschend ruhig. Während auf der anderen Seite des East River die Hektik der Großstadt herrschte, spazierten wir hier entspannt entlang des Ufers und genossen die Aussicht auf die Skyline.
Anschließend wechselten wir nach Lower Manhattan, einem der geschichtsträchtigsten Bereiche der Stadt. Hier begann die Geschichte New Yorks, lange bevor die Wolkenkratzer das Stadtbild prägten.
Besonders beeindruckt hat uns das 9/11 Memorial. Die Gedenkstätte vermittelt die Dimension der Ereignisse auf eine sehr ruhige und würdevolle Weise.
Nicht weniger beeindruckend war The Oculus. Von außen wirkt das Gebäude fast wie eine moderne Skulptur, während im Inneren ein riesiger und lichtdurchfluteter Verkehrsknotenpunkt entstanden ist.
Zum Abschluss fuhren wir mit der kostenlosen Staten Island Ferry. Selbst wenn man nicht zur Freiheitsstatue übersetzt, lohnt sich die Fahrt allein wegen der Aussicht auf die Skyline und den Hafen von New York.
Lower Manhattan zeigte uns an diesem Tag eine ganz andere Seite der Stadt. Weniger hektisch als Midtown, geschichtsträchtiger und an vielen Stellen überraschend entspannt.
📍 Unsere Route durch Roosevelt Island und Lower Manhattan
💡 Wer New York zum ersten Mal besucht, sollte für Lower Manhattan mindestens einen halben Tag einplanen. Zwischen Wall Street, 9/11 Memorial und der Staten Island Ferry gibt es deutlich mehr zu entdecken, als wir ursprünglich erwartet hatten.
Brooklyn mit der schönsten Aussicht auf Manhattan
Einer der bekanntesten Fotospots Brooklyns.
Blick auf die Brooklyn Bridge
Wenn wir einen einzigen Stadtteil nennen müssten, der uns in New York am meisten überrascht hat, wäre es vermutlich Brooklyn.
Zum einen wirkt hier vieles deutlich entspannter als in Midtown. Zum anderen eröffnet sich von Brooklyn aus eine Perspektive auf Manhattan, die man auf der anderen Seite des East River oft gar nicht wahrnimmt.
An einem sonnigen Novembertag machten wir uns auf den Weg zur York Street. Von dort liefen wir zunächst zur Manhattan Bridge und weiter in das Viertel DUMBO.
Der Blick, den wahrscheinlich jeder fotografiert. Wir auch.
Wer schon einmal Bilder von New York auf Instagram oder Pinterest gesehen hat, kennt diesen Ort wahrscheinlich. Zwischen den Backsteingebäuden erscheint am Ende der Straße die Manhattan Bridge, dahinter ragt das Empire State Building hervor. Natürlich konnten auch wir nicht widerstehen und mussten ein paar Fotos machen.
Trotz der vielen Besucher wirkte DUMBO keineswegs überlaufen. Im Gegenteil. Die Mischung aus alten Lagerhäusern, kleinen Cafés, Kopfsteinpflaster und dem Blick auf Manhattan verlieh dem Viertel einen ganz eigenen Charakter.
Unser Weg führte uns anschließend entlang des East River durch den Brooklyn Bridge Park. Immer wieder blieben wir stehen, weil sich hinter jeder Ecke ein neuer Blick auf die Skyline eröffnete.
Je näher wir Brooklyn Heights kamen, desto häufiger stellten wir fest, dass wir deutlich mehr Fotos machten als geplant. Nicht weil wir mussten, sondern weil sich ständig neue Perspektiven boten.
Irgendwann kamen wir an den Punkt, an dem wir uns fragten:
Braucht man eigentlich noch eine Aussichtsplattform, wenn man hier entlanglaufen kann?
Für uns lautete die Antwort eindeutig: nein.
Zu Fuß zurück nach Manhattan.
Der Spaziergang durch Brooklyn Heights gehörte zu den schönsten Momenten unserer gesamten Reise.
Zum Abschluss überquerten wir die Brooklyn Bridge zu Fuß zurück nach Manhattan. Diesen Tipp hatten wir bereits vor der Reise mehrfach gelesen. Nach unserer Erfahrung können wir ihn uneingeschränkt weitergeben.
Die Aussicht auf die Skyline, die Brückenkonstruktion und das Gefühl, langsam nach Manhattan zurückzulaufen, machten diesen Weg zu einem perfekten Abschluss des Tages.
❤ Wenn wir nur einen einzigen Spaziergang in New York empfehlen dürften, wäre es die Strecke von DUMBO über Brooklyn Heights bis zur Brooklyn Bridge.
New York als Sportreise
Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten war New York für uns auch eine Sportreise.
Bereits vor der Reise standen mehrere Veranstaltungen auf unserer Wunschliste. Sport gehört für uns oft genauso zu einer Reise wie Museen, Sehenswürdigkeiten oder kulinarische Erlebnisse. Gerade in den USA werden Sportevents jedoch auf einem ganz anderen Niveau inszeniert als wir es aus Europa gewohnt sind.
NBA live im Madison Square Garden.
Besonders beeindruckend war unser Besuch bei den New York Knicks im Madison Square Garden. Selbst wer kein großer Basketballfan ist, sollte die Atmosphäre dort einmal erlebt haben. Bereits lange vor Spielbeginn herrschte rund um die Arena eine besondere Stimmung.
Groundhopping in den USA.
Für Groundhopper durfte natürlich auch Fußball nicht fehlen. Beim Playoff-Spiel der New York Red Bulls standen die sportlichen Ereignisse fast schon im Hintergrund. Die Atmosphäre rund um das Stadion mit Musik, Barbecue und den Fans gehörte für uns mindestens genauso zum Erlebnis wie das eigentliche Spiel.
Sportfans finden in New York nahezu täglich Veranstaltungen auf höchstem Niveau. Genau diese Vielfalt machte die Reise für uns besonders abwechslungsreich.
Ein weiteres Highlight war ein Spiel der New York Islanders in der UBS Arena. Die Kombination aus Eishockey, Showelementen und typisch amerikanischer Unterhaltung machte den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
New York hat uns in mehrfacher Hinsicht überrascht.
Vor allem die Stadtviertel unterscheiden sich deutlich stärker voneinander, als wir erwartet hatten. Zwischen Greenwich Village, Chinatown, Midtown oder Brooklyn liegen oft nur wenige U-Bahn-Stationen, gefühlt aber ganze Welten.
Auch das Wetter überraschte uns. Anfang November konnten wir bei Temperaturen von bis zu 17 Grad teilweise noch ohne Jacke unterwegs sein. Für diese Jahreszeit hatten wir deutlich kühlere Tage erwartet.
Außerdem haben wir festgestellt, dass sich New York hervorragend zu Fuß erkunden lässt. Viele unserer schönsten Eindrücke entstanden nicht an Sehenswürdigkeiten, sondern auf den Wegen dazwischen.
Rückblickend würden wir heute wahrscheinlich ein Hotel außerhalb Manhattans buchen. Die Subway-Anbindung ist hervorragend und die Hotelpreise sind häufig deutlich günstiger.
Auch würden wir direkt ein Monatsticket für die Metro kaufen. Bei einer Woche Aufenthalt und mehreren täglichen Fahrten lohnt sich das schnell.
Und noch eine Erkenntnis, die vielleicht typisch Generation X ist: Die teuersten Erlebnisse waren nicht automatisch die besten. An die Aussichtsplattformen erinnern wir uns natürlich gern. Die Spaziergänge durch Brooklyn, der Central Park oder die Aussicht von Roosevelt Island sind uns jedoch mindestens genauso stark im Gedächtnis geblieben.
New York war für uns deutlich vielseitiger, als wir erwartet hatten. Zwischen dem Trubel am Times Square, den ruhigen Wegen im Central Park, den unterschiedlichen Stadtvierteln und unseren Sporterlebnissen haben wir eine Stadt kennengelernt, die weit mehr bietet als ihre bekannten Sehenswürdigkeiten. Besonders in Erinnerung bleiben uns die Kontraste, die Aussicht von Brooklyn und die vielen Eindrücke zwischen Halloween, Marathon und den ersten Vorbereitungen auf Weihnachten.
Unser Hotel in Manhattan
Das Pod 51 war für unseren New-York-Trip die perfekte Basis. Die Zimmer sind klein, aber sauber, die Lage in Midtown Manhattan ist top und viele Sehenswürdigkeiten sowie Subway-Stationen sind schnell erreichbar. Für alle, die New York erleben statt viel Zeit im Hotel verbringen möchten, ist das Pod 51 aus unserer Sicht eine klare Empfehlung.
Mit Sternchen (*) gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber buchst, unterstützt du Traveling Generation X mit einer kleinen Provision. Für dich bleibt der Preis unverändert. Danke dafür.*
Erlebe an 2 Tagen Lissabon, die pulsierende Hauptstadt Portugals, und entdecke die kulturellen Schätze. Besuche historische Viertel wie Alfama und Bairro Alto, die für ihre charmanten Häuser bekannt sind.
Nach unserem Fußballspiel sind wir auf unserer Standortrundreise am Atlantik nach Lissabon gefahren, um die Stadt zu erleben.
So sollte es nicht laufen!
Tag 1: Unsere Abenteuer in Lissabon begannen etwas später als geplant, sodass wir erst zum Mittag in der Stadt ankamen. Leider führte uns die Parkplatzsuche an den Stadtrand und beschwerte uns einen längeren Gehweg bis in das Stadtzentrum. Auf unserem Weg passierten wir jedoch einige der ikonischsten Sehenswürdigkeiten Lissabons: den Stadtteil Belém, bekannt für seine historische Bedeutung, und die beeindruckende Brücke Ponte 25 de Abril mit der Cristo Rei Statue im Hintergrund.
Trotz des holprigen Starts machten wir eine Hop-on-Hop-off-Tour, die uns die Stadt aus einer neuen Perspektive näherbrachte. Wir entdeckten viele Sehenswürdigkeiten und erfuhren mehr über die Geschichten der malerischen Straßen. Am Nachmittag bummelten wir durch das Centro Vasco da Gama, ein modernes Einkaufszentrum, das eine willkommene Abwechslung bot.
Die blaue Stunde!
Der Tag in Lissabon endete mit einem schönen Sonnenuntergang. Es blieb jedoch das Gefühl zurück, dass wir mehr von der Stadt entdecken müssen. Es gab einige schöne Momente, aber der Tag war insgesamt nicht so schön, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir hatten kaum Zeit, im Voraus etwas zu planen. Deshalb beschlossen wir, einen zweiten Tag zu fahren. Wir hoffen, dass unser nächster Besuch eine bessere Erfahrung bringt.
Unser zweiter Versuch Lissabon für uns zu entdecken!
Für unseren zweiten Tag in Lissabon hatten wir uns strategisch vorbereitet und im Voraus einen Parkplatz im Parkhaus an der Alameda Cardeal Cerejeira herausgesucht. Diese zentralere Lage war mit unserem Mietauto gut zu erreichen und ermöglichte es uns, die Stadt und ihre vielen Baustellen zu vermeiden. Unser Abenteuer begann am Parque Eduardo VII, wo wir uns entschieden, die Stadt zu Fuß zu erkunden, obwohl am Fuße des Parks eine Busstation (Hop-on-Hop-off-Haltestelle) gelegen ist.
Santo Antonino
Unser Weg führte uns durch das Viertel Santo Antonio und die Rua Dom Pedro V zum Jardim de São Pedro de Alcântara. Von diesem malerischen Garten aus bot sich uns ein spektakulärer Überblick über die Stadt und das Castelo de São Jorge, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Lissabons.
Künstler-Viertel
Wir setzten unseren Spaziergang über die Calçada da Glória fort, eine Straße, die für ihre lebendigen Graffitis bekannt ist. Die Kunstwerke, die die Wände schmücken, sind von den Behörden offiziell freigegeben und die „Arbeitsfläche“ ist mit Geländern geschützt – ein schönes Beispiel dafür, wie Lissabon der Kreativität Raum bietet. Selbst die gelben Straßenbahnen (vorher zumindest 😉 ) werden der Kunst zur Verfügung gestellt.
Chiado
Unser Weg führte uns weiter vorbei am Denkmal, das den Pflasterlegern gewidmet ist, die die ikonische schwarz-weiße Kopfsteinpflasterung der Straßen geschaffen haben. Von Chiado aus machten wir uns auf zu Santa Maria Maior, wo wir bei einem Zwischenstopp köstliche Pastéis de Nata genossen – eine unverzichtbare Spezialität. Der Aufstieg führte uns vorbei an der Igreja de São Miguel hinauf zum Castelo, das leider von Touristen überfüllt war.
Baixa
Unser Rückweg führte durch das belebte Viertel Baixa, vorbei an wunderschönen Plätzen, durch die elegante Avenida da Liberdade und zurück zum Parque Eduardo VII. Die gesamte Tour haben wir mit der App komoot aufgezeichnet, um die Erinnerungen und Eindrücke festzuhalten.
Unseren Rundgang haben wir mit komoot getrackt. Mit dem QR-Code könnt ihr unsere Route einsehen und nachgehen.
Empfehlung: Lissabon zu Fuß zu erkunden ist trotz der vielen Hügel und Treppen eine bereichernde Erfahrung, und jede Anstrengung wird mit wunderschönen Aussichten belohnt. Die berühmte Straßenbahnlinie 28, einst ein Geheimtipp, ist inzwischen überfüllt, weswegen ein Spaziergang eine wunderbare Alternative darstellt.
Lissabon ist eine Stadt voller Schätze und Überraschungen, die weit mehr als einen Tag erfordern, um vollständig entdeckt und genossen zu werden. Unser kurzer Aufenthalt erlaubte uns nur einen flüchtigen Blick auf die vielfältigen Angebote, die diese lebendige Metropole zu bieten hat – es bleibt kein Zweifel: Wir müssen zurückkehren, um die Schönheit und Faszination Lissabons weiter zu erforschen.
Wir haben die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der EHF in Wien tatkräftig unterstützt. Nach einem angenehmen Flug nach Wien machten wir uns anschließend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zu unserem Hotel. Dort angekommen, erwartete uns ein gemütliches Ambiente, das zum Entspannen einlud. Unser Hotel, Hotel Josefshof am Rathaus, bot nicht nur eine zentrale Lage, sondern auch einen ausgezeichneten Service, der unseren Aufenthalt unvergesslich machte.
Wien | Stephansdom
Wien | Stephansdom
Wien | Stephansdom
Über den Dächern von Wien
Wien | Hofburg
Am Vormittag sind wir ins Zentrum von Wien gelaufen, und dort haben wir uns bis zum Nachmittag die Stadt angesehen. Trotz des wirklich bescheidenen Wetters sind wir zum Stephansdom hinaufgestiegen, um Wien von oben zu betrachten.
Am späten Nachmittag begaben wir uns schließlich in die Halle, um die deutsche Nationalmannschaft lautstark zu unterstützen und sie bei ihrem Wettkampf anzufeuern.
EHF 2020 | Deutschland
Am folgenden Tag konnten wir uns nicht über besseres Wetter freuen, weshalb wir beschlossen, an einer Hop-on Hop-off Tour teilzunehmen. So hatten wir wenigstens die Möglichkeit, es uns im Warmen gemütlich zu machen, zumindest bis wir das beeindruckende Schloss Schönbrunn erreichten. Leider war dort das Fotografieren eher schwierig, da die Bedingungen nicht die besten waren.
Nach dem letzten Spieltag ging es dann wieder mit dem Flugzeug zurück nach Köln, und während wir über die Stadt flogen, konnten wir die wirklich sehr schönen Sehenswürdigkeiten bewundern. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt, was der Stimmung ein wenig schadete, aber wir sind optimistisch. Denn wir kommen wieder – schließlich gibt es noch viele Fußballvereine, die wir uns sehr gerne anschauen möchten.
Die Reise zur EHF in Wien war nicht nur sportlich, sondern auch kulturell bereichernd. Trotz ungünstigem Wetter verließen wir die Stadt mit unvergesslichen Erinnerungen. Unser Hotel, Josefshof am Rathaus, war ideal für die Erkundung und das Event. Die Unterstützung der deutschen Handball-Nationalmannschaft machte unseren Aufenthalt noch spannender. Insgesamt war es eine gelungene Mischung aus Sport, Kultur und Gastfreundschaft. Wien hat uns gezeigt, dass es stets Neues zu entdecken gibt, und wir hoffen auf eine Rückkehr.
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