New York in 7 Tagen: Unsere Highlights und Erfahrungen für Erstbesucher

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New York in 7 Tagen: Unsere Highlights und Erfahrungen für Erstbesucher

Als wir Ende Oktober in New York ankamen, wirkte die Stadt, als könne sie sich nicht entscheiden. In den Straßen hingen noch Halloween-Dekorationen, am Wochenende stand der berühmte New-York-Marathon bevor und rund um das Rockefeller Center begannen bereits die Vorbereitungen für die Weihnachtszeit.

Genau diese Mischung machte die Reise für uns besonders. Innerhalb einer Woche erlebten wir einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, streiften durch unterschiedliche Viertel, besuchten mehrere Sportveranstaltungen und entdeckten immer wieder Orte, die wir so nicht erwartet hatten.

Mit guter Vorbereitung, dem New York City Pass und einer Mischung aus Planung und Spontanität konnten wir viele Highlights erleben, ohne ständig von Termin zu Termin zu hetzen.

Wenn du New York zum ersten Mal besuchst, findest du in diesem Reisebericht unsere persönlichen Erfahrungen, praktische Tipps und die Orte, die uns besonders in Erinnerung geblieben sind.

New York City - Metropole

Warum wir diese Reise gemacht haben

New York stand schon lange auf unserer persönlichen Wunschliste. Die Stadt gehört zu den Orten, die man durch Filme, Serien und Reportagen scheinbar schon kennt, bevor man überhaupt dort gewesen ist.

Gleichzeitig reizte uns die Kombination aus klassischen Sehenswürdigkeiten, unterschiedlichen Stadtvierteln und amerikanischer Sportkultur. Als Groundhopper war für uns außerdem klar, dass zu dieser Reise nicht nur Sightseeing gehören sollte, sondern auch Besuche bei mehreren Sportveranstaltungen.

Unser Ziel war es, New York nicht einfach nur abzuhaken, sondern die Stadt möglichst vielseitig zu erleben.


Unsere Highlights in New York


Greenwich Village, High Line & The Edge

Der Washington Square Park zeigt eine überraschend entspannte Seite von New York.
Die Christopher Street zeigte sich bereits in Halloween-Stimmung.
Der Blick von The Edge gehört für uns zu den spektakulärsten Ausblicken auf Manhattan.

Unser erster kompletter Tag in New York begann überraschend unspektakulär: mit Kaffee und Muffins vom Food Truck. Auf das Hotelfrühstück haben wir bewusst verzichtet. Wenn schon New York, dann wollten wir die Stadt möglichst direkt erleben.

Von Midtown aus machten wir uns auf den Weg nach Greenwich Village. Schnell wurde klar, dass dieses Viertel wenig mit dem hektischen Bild zu tun hat, das viele von Manhattan im Kopf haben. Zwischen Backsteinhäusern, kleinen Cafés und ruhigen Straßen wirkte die Stadt deutlich entspannter.

Natürlich durfte auch ein kurzer Stopp am bekannten Friends-Gebäude nicht fehlen. Anschließend schlenderten wir durch die festlich geschmückte Christopher Street bis zum Washington Square Park. Überall waren bereits die Vorbereitungen für Halloween zu sehen. Die Mischung aus Alltagsleben, Touristen und aufwendig dekorierten Häusern machte den Tag besonders.

Ein echtes Highlight war anschließend die High Line. Die ehemalige Bahntrasse bietet eine völlig andere Perspektive auf New York. Während unten der Verkehr durch die Straßen fließt, spaziert man hier zwischen Pflanzen, Kunst und modernen Hochhäusern durch die Stadt.

Den Abschluss bildete The Edge in Hudson Yards. Von hier oben wurde uns erstmals bewusst, wie gewaltig Manhattan tatsächlich ist.

📍 Unsere Route durch Greenwich Village, Chelsea & Hudson Yards

Highlights dieser Tour

  • Friends Building
  • Christopher Street
  • Washington Square Park
  • High Line
  • Hudson Yards
  • The Edge

Passend dazu
Wer selbst eine Reise nach New York plant, findet in unserem Beitrag zur Reisevorbereitung weitere Informationen zum City Pass, zur Routenplanung und zu unseren Erfahrungen.


Central Park & Uptown Manhattan

Central Park | Strawberry Field
Central Park | Eichhörnchen
Guggenheim Museum

Der nächste Tag führte uns in einen Teil New Yorks, der oft überraschender ist als die großen Sehenswürdigkeiten: den Central Park.

Zunächst besuchten wir das American Museum of Natural History. Schon beim Betreten musste man unweigerlich an den Film „Nachts im Museum“ denken. Dank eines weniger bekannten Nebeneingangs blieben uns lange Schlangen erspart.

Anschließend verbrachten wir mehrere Stunden im Central Park. Was uns besonders überraschte: Nur wenige Meter von den vielbefahrenen Straßen Manhattans entfernt herrschte plötzlich Ruhe.

Zwischen Strawberry Fields, kleinen Wegen, Brücken und den letzten Farben des Indian Summers vergaßen wir zeitweise völlig, dass wir uns mitten in einer der größten Städte der Welt befanden.

Und dann war da noch das berühmte Eichhörnchen.

Bei über acht Millionen Einwohnern in New York hätte man erwarten können, dass etwas anderes unsere Aufmerksamkeit fesselt. Stattdessen verbrachten wir erstaunlich viel Zeit damit, Eichhörnchen zu beobachten und zu fotografieren.

Über die Museumsmeile ging es anschließend weiter bis zum Guggenheim Museum und zur Fifth Avenue.

📍 Unsere Route

📍 Unsere Route



Big Bus Tour & Midtown Highlights

Am 2. November entschieden wir uns für eine Hop-on-Hop-off-Tour mit Big Bus, inkludiert im City Pass. Leider war die Fahrt durch Baustellen und Wind etwas eingeschränkt, sodass wir nur die Downtown-Route nutzten.

Nach der Tour erkundeten wir den Theater District, den Times Square und den Broadway. Am Abend wollten wir auf die Aussichtsplattform Top of the Rock, doch alle Slots waren ausgebucht – also spontan zur Grand Central Station, wo wir uns treiben ließen.


Midtown – Das Herz von Manhattan

Midtown ist das pulsierende Zentrum New Yorks. Zwischen der 42nd und 59th Street sowie der 5th und 8th Avenue finden sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten:

Am vierten Tag stand eine Sightseeing-Tour in Midtown an. Da hier auch unser Hotel war, haben wir immer wieder die 5th Avenue gekreuzt.
Auf unserem Rundgang haben wir folgende Highlights besucht:
– Empire State Building
– Bryant Park & Weihnachtsmarkt
– New York Public Library
– Chrysler Building
– St. Patrick’s Cathedral
– Rockefeller Center & Eisbahn
– Trump Tower


Unseren Rundgang haben wir mit komoot getrackt. Mit dem QR-Code könnt ihr unsere Route einsehen und nachgehen.

Unser Hotel lag zentral, sodass wir viele Highlights fußläufig erreichten.


SoHo, Little Italy & Chinatown

Am nächsten Tag erkundeten wir die kulturelle Vielfalt New Yorks. Über den Broadway ging es durch NoHo bis zur Greene Street in SoHo, bekannt für seine cast-iron buildings.

Weiter durch die Mulberry Street in Little Italy, dann über die Canal Street nach Chinatown. Die Viertel sind lebendig und kontrastreich – besonders abends entfalten sie ihren Charme.

Unseren Rundgang haben wir mit komoot getrackt. Mit dem QR-Code könnt ihr unsere Route einsehen und nachgehen.

Am Abend besuchten wir ein Playoff-Spiel der New York Red Bulls in der MLS – unser 10. Länderpunkt im Groundhopping. Die Stimmung war großartig, mit Barbecue und Musik auf dem Parkplatz.

Die Bulls haben verloren und wir haben einen Länderpunkt #groundhopping gemacht.


Roosevelt Island & Lower Manhattan

Der geschichtsträchtigste Ort in Manhattan ist Lower Manhattan. Hier gingen im 17. JH. die ersten Niederländer an Land und besiedelten die Insel, nannten sie Nieuw Amsterdam. Hier ist die Wiege der amerikanischen Wirtschaft: die Wall Street (zunächst war es die Wallstraat).

Am Sonntag war der NYC Marathon, die Stadt war „fast“ leer gefegt. Straßenzüge waren großzügig abgesperrt, Menschen waren mit Plakaten unterwegs, … und es war der wärmste Tag mit 17 Grad (Kein Tippfehler!). Nur 3-4 Straßen weiter als unser Hotel betreten die Marathonis Manhattan.

Wir waren auf dem Weg zur Roosevelt Tram und wollten zu gleichnamiger Insel, auf dem Weg konnten wir ein wenig das Flair vom Marathon aufnehmen. Wir sind mit der Roosevelt Tram zur Insel gefahren; übrigens hier ist die MetroCard gültig. Von Roosevelt Island hat man einen wirklich schönen Blick auf Manhattan. Von Roosevelt Island hat man einen wirklich schönen Blick auf Manhattan.

Unseren Rundgang haben wir mit komoot getrackt. Mit dem QR-Code könnt ihr unsere Route einsehen und nachgehen.

Anschließend ging es nach Lower Manhattan:

  • St. Paul’s Chapel
  • The Oculus
  • 9/11 Memorial & Museum
  • Hudson River
  • Staten Island Ferry (kostenlos, mit Blick auf die Freiheitsstatue)
  • Charging Bull

Ein bewegender Tag mit vielen historischen Eindrücken.


Brooklyn – Brücken, DUMBO & Skyline

Auch wenn Brooklyn nicht wirklich zu Manhattan gehört, aber nur „eine Brücke“ entfernt ist, sollte man sich diesen Stadtteil ansehen. Schon alleine, weil man die beste Sicht auf Manhattan hat 😉

Am 6.11. haben wir uns bei schönstem Wetter auf den Weg nach Brooklyn gemacht. Wir sind mit der Metro bis zur York Street in Brooklyn gefahren und sind zunächst die Jay Street bis zur Manhattan Bridge gelaufen. Auch hier habe ich unsere Route mit komoot getrackt.

Zwischen den Brücken Manhattan und Brooklyn befindet sich das Viertel DUMBO. Auch ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den Foto-Hotspot aufzusuchen 😉

Am Pier 1 mit Blick auf den Financial District/Wall Street in Manhattan sind wir Richtung Brooklyn Hights gelaufen. Über die Hights und entlang dem Cadman Park ging zur Brooklyn Bridge. Ich selbst habe den Tipp im Web gelesen und kann es auch nur empfehlen: Lauft von Brooklyn aus über die Brücke nach Manhattan!

Unseren Rundgang haben wir mit komoot getrackt. Mit dem QR-Code könnt ihr unsere Route einsehen und nachgehen.

Am Abend besuchten wir ein Spiel der New York Knicks im Madison Square Garden – ein weiteres Highlight für Sportfans.



Einfach treiben lassen …

An zwei Tagen ließen wir uns bewusst treiben. Wir besuchten Fanshops der MLS, MLB, NBA und NHL, schlenderten erneut durch den Central Park und machten Fotostopps am One Columbus Circle und dem Dakota Building, wo John Lennon erschossen wurde.

Ein Spiel der New York Islanders in der UBS Arena rundete unsere Sportreise ab – inklusive Orgelmusik im Stadion! Zur UBS Arena in Elmont kommt man mit Long Island Rail Road ab Grand Central.

Fazit

New York hat unsere Erwartungen erfüllt und an manchen Stellen sogar übertroffen. Besonders überrascht hat uns, wie viele unterschiedliche Gesichter die Stadt innerhalb weniger U-Bahn-Stationen zeigt. Vom Trubel am Times Square bis zur Ruhe im Central Park liegen oft nur wenige Minuten. Die Kombination aus Sightseeing, Groundhopping und zufälligen Entdeckungen machte diese Reise für uns zu einer der abwechslungsreichsten Städtereisen überhaupt.