Manche Reisen beginnen lange vor dem Flughafen. Bei dieser Ägyptenreise begann alles mit einer Empfehlung.
Eigentlich hatten wir bereits zwei Hotels in die engere Auswahl genommen, als wir zum Reisebüro gingen. Dort bestätigte uns die Mitarbeiterin sofort unsere erste Wahl. Das Radisson Blu Resort in El Quseir war nicht nur eines ihrer Lieblingshotels, sondern sogar ihr persönliches Stammhotel. Sie schwärmte vom Service, vom Charme der Anlage und davon, dass sie selbst jedes Jahr wieder dorthin zurückkehrt.
Also war die Entscheidung schnell getroffen.
Was wir damals noch nicht ahnten: Aus einem entspannten Strandurlaub am Roten Meer würde ein Reiseerlebnis werden, das uns nicht nur die Unterwasserwelt beim Schnorcheln näherbrachte, sondern uns dank eines unerwarteten privaten Ausflugs auch tief in die Geschichte Ägyptens eintauchen ließ.
Unser Urlaub
- Ankommen in El Quseir
- Das Hotel mit der Empfehlungsgarantie
- Unser erstes Mal Schnorcheln
- Wie aus einem Transfer ein Privatausflug wurde
- Frühmorgens nach Luxor
- Das Tal der Könige
- Der Tempel der Hatschepsut
- Die Kolosse von Memnon
- Mittagessen und Nilüberquerung
- Karnak-Tempel
- Zurück nach El Quseir
Ankommen in El Quseir

Schon vor der Reise hatten wir uns für einen privaten Transfer vom Flughafen Hurghada entschieden. Die Empfehlung kam direkt aus dem Reisebüro.
Im Nachhinein war das eine der besten Entscheidungen der gesamten Reise.
Während viele Urlauber noch auf ihren Transferbus warteten und anschließend mehrere Hotels entlang der Küste anfuhren, konnten wir direkt nach El Quseir fahren. Nach dem Flug war das deutlich entspannter als eine lange Busfahrt mit zahlreichen Zwischenstopps.
Das Hotel mit der Empfehlungsgarantie
Als die Reiseberaterin sofort zu schwärmen begann, fühlten wir uns in unserer Entscheidung bestätigt. Sie erzählte uns, dass sie selbst regelmäßig dort Urlaub macht und besonders den Service und den besonderen Charakter der Anlage schätzt.
Das Radisson Blu Resort war eines der wenigen Hotels, die wir bereits vor dem Besuch im Reisebüro herausgesucht hatten.
Schon am ersten Morgen konnten wir nachvollziehen, was sie meinte.
Unser Zimmer lag praktisch in der ersten Reihe. Als wir nach unserer späten Anreise die Vorhänge öffneten, lag das Rote Meer direkt vor uns. Die gepflegte Anlage, der ruhige Strand und die Meerwasserlagune sorgten dafür, dass wir sofort im Urlaubsmodus ankamen.
Zwei Tage lang bestand unser Programm hauptsächlich aus Entspannung. Manchmal braucht es gar nicht mehr.Das Radisson Blu Resort war eines der wenigen Hotels, die wir bereits vor dem Besuch im Reisebüro herausgesucht hatten.

Unser erstes Mal Schnorcheln

Die ersten beiden Tage gehörten ganz dem Meer. Eigentlich hatten wir keine großen Pläne. Sonne, Strand, ein gutes Hotel und einfach mal abschalten. Mehr sollte es gar nicht sein.
Irgendwann liehen wir uns Schnorchelsets aus. Nur zum Ausprobieren. Mal schauen, was an diesem Schnorcheln eigentlich so besonders sein soll. Aus dem kurzen Test wurde schnell mehr.
Zum ersten Mal entdeckten wir die Unterwasserwelt des Roten Meeres direkt vor der Hotelanlage. Plötzlich verbrachten wir einen Teil des Urlaubs nicht mehr am Wasser, sondern im Wasser. Rückblickend war das der Moment, in dem wir das Schnorcheln für uns entdeckt haben.
Und nicht jede Erinnerung spielte sich unter Wasser ab.
An einem Nachmittag lagen wir entspannt auf unseren Liegen, hörten Musik und genossen einfach die Ruhe. Als ich mich irgendwann umdrehte, stand plötzlich ein Kamel direkt hinter mir.
Mit vielem rechnet man in einem Hotel am Roten Meer. Mit einem Kamel neben der Liege eher nicht.
Das Foto davon sorgt heute noch für ein Schmunzeln.
Wie aus einem Transfer ein Privatausflug wurde
Manchmal entstehen die schönsten Reiseerlebnisse völlig ungeplant.
Eigentlich wollten wir den klassischen Gruppenausflug nach Luxor buchen. Aufgrund unserer Lage in El Quseir hätte der Veranstalter jedoch einen größeren Umweg fahren müssen.
Die Lösung überraschte uns.
Statt eines Platzes im Reisebus bekamen wir einen privaten Fahrer und einen deutschsprachigen Reiseleiter. Plötzlich wurde aus einem Standardausflug eine sehr persönliche Tour.
Rückblickend war genau das einer der Höhepunkte der gesamten Reise.
Frühmorgens nach Luxor
Um sechs Uhr morgens begann unser Ausflug.
Während die Sonne langsam über der Wüste aufging, machten wir uns auf den Weg Richtung Luxor. Die lange Fahrt verging durch die Gespräche mit unserem Guide deutlich schneller als erwartet.
Je näher wir Luxor kamen, desto häufiger erzählte er von seiner Stadt und davon, warum er so gerne dort lebt.
Diese Begeisterung blieb uns während des gesamten Tages in Erinnerung.
Das Tal der Könige

Das Tal der Könige war einer der Orte, die wir vor der Reise unbedingt sehen wollten.
Zwischen den kargen Hügeln liegen die berühmten Gräber der Pharaonen verborgen. Besonders beeindruckend fanden wir die erhaltenen Hieroglyphen und die erstaunlich kräftigen Farben, die nach Jahrtausenden noch sichtbar sind.
Fotos können diese Wirkung nur schwer transportieren.
Erst wenn man tatsächlich durch die Grabanlagen geht, wird die Dimension der Geschichte greifbar.
Der Tempel der Hatschepsut
Der Tempel der Hatschepsut wirkte schon aus der Entfernung beeindruckend.
Die monumentale Anlage scheint förmlich aus den Felsen herauszuwachsen. Gerade die Kombination aus heller Steinarchitektur und der dahinterliegenden Felswand machte diesen Ort besonders eindrucksvoll.
Von allen historischen Bauwerken des Tages gehörte dieser Tempel für uns zu den schönsten Fotomotiven.

Die Kolosse von Memnon
Die Kolosse von Memnon waren deutlich schneller besichtigt als die großen Tempelanlagen.
Trotzdem bleiben die beiden gewaltigen Figuren im Gedächtnis. Sie stehen seit Jahrtausenden an ihrem Platz und wirken noch heute wie Wächter einer längst vergangenen Zeit.
Man steht davor, schaut nach oben und denkt automatisch darüber nach, wie diese Monumente überhaupt errichtet werden konnten.
Mittagessen und Nilüberquerung
Nach den ersten Besichtigungen wurde es Zeit für eine Pause.
Anschließend ging es auf den Nil und weiter zu einer kleinen Bananenplantage. Nach den trockenen Landschaften des Westufers wirkte das satte Grün fast wie eine kleine Oase.
Dieser Kontrast zwischen Wüste, Fluss und Vegetation machte den Reiz des Tages aus.

Karnak Tempel
Der Karnak-Tempel bildete den Abschluss unseres Ausfluges.
Besonders in Erinnerung geblieben ist die gewaltige Säulenhalle. Selbst zwischen unzähligen Fotos und Dokumentationen wirkt die Anlage vor Ort noch einmal völlig anders. Größe, Details und Dimensionen lassen sich kaum vermitteln.
Hier merkt man schnell, warum Karnak zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Ägyptens zählt.

Zurück nach El Quseir
Nach einem langen und erlebnisreichen Tag machten wir uns am Abend auf den Rückweg. Gegen 21 Uhr erreichten wir wieder unser Hotel am Roten Meer.
Hinter uns lag ein Tag zwischen Pharaonen, Tempeln, dem Nil und spannenden Gesprächen mit unserem Guide. Vor uns warteten noch einige entspannte Urlaubstage am Strand.
Eine Kombination, die für uns perfekt funktioniert hat.
Was uns überrascht hat
- Dass aus einem normalen Transfer eine private Luxor-Tour wurde.
- Wie persönlich ein Ausflug mit eigenem Fahrer und Guide sein kann.
- Wie schnell uns das Schnorcheln begeistert hat.
- Wie gepflegt und ruhig das Hotel trotz seiner Größe wirkte.
- Wie sehr unser Reiseleiter für Luxor schwärmte.
Was wir heute anders machen würden
- Eigentlich nichts.
- Wenn wir noch einmal nach Luxor reisen würden, würden wir weniger Sehenswürdigkeiten abhaken.
- Stattdessen würden wir mehr Zeit im Alltag der Stadt verbringen.
- Die Geschichten der Menschen vor Ort würden uns heute noch stärker interessieren.
- Für Luxor würden wir vermutlich eine Übernachtung einplanen.
Momente zwischen Rotem Meer und Luxor
Fazit
Wenn wir heute an diese Woche in Ägypten denken, denken wir nicht zuerst an Tempel oder Pharaonen. Wir denken an die Reiseberaterin, die uns von „ihrem“ Hotel vorgeschwärmt hat. An den ersten Morgen mit Blick auf das Rote Meer. An unsere ausgeliehenen Schnorchelsets, mit denen wir eine neue Urlaubsleidenschaft entdeckt haben. Und an die unerwartete Wendung, die aus einem normalen Ausflug einen ganz privaten Tag in Luxor gemacht hat. Natürlich waren das Tal der Könige, der Karnak-Tempel und die anderen historischen Stätten beeindruckend. In Erinnerung geblieben sind uns aber vor allem die Momente dazwischen: die Gespräche mit unserem Guide, die Fahrt durch die Wüste und das Kamel, das plötzlich neben unserer Liege auftauchte. Manchmal sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die eine Reise besonders machen.
Manchmal sind es die Geschichten, mit denen niemand gerechnet hat.
Unsere Unterkunft in El Quseir
Bereits bei der Reiseplanung fiel unsere Wahl auf das Radisson Blu Resort El Quseir. Die Empfehlung unserer Reiseberaterin bestätigte dieses Bauchgefühl sofort.
Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die ruhige Lage direkt am Roten Meer, die gepflegte Anlage und der Blick aufs Meer am Morgen.
👉 Zum Hotel (*) Radisson Blu Resort El Quseir
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